

Jukibuz-Jahresprogramme im Überblick:
Jukibuz-Zeitungen im Überblick:
Abgeschlossene Jukibuz-Projekte im Überblick:

Liebe Schülerin, lieber Schüler! Wenn du gerne liest, wenn es dir Spaß macht, Bücher unter die Lupe zu nehmen, dann mach mit beim Wettbewerb und gewinne! Mitmachen können alle SchülerInnen der 3., 4. und 5. Klasse Grundschule, alle Mittelschulklassen an den deutsch- und ladinischsprachigen Schulen in Südtirol und alle SchülerInnen des 3.-8. Schuljahres in der Schweiz. Abgabetermin: 3. April 2009
Weiter Infos zum Herunterladen:
* WETTBEWERB "Mein Buchumschlag" (PDF-Datei 233 KB)
* Didaktische Anregungen zum Wettbewerb
PRÄMIERUNG: Dienstag, 12. Mai 2009, 15 Uhr - Waltherhaus Bozen, Theatersaal
Im Rahmen einer Feier werden die PreisträgerInnen des landesweiten
Wettbewerbs ermittelt und ihre Arbeiten präsentiert.
Eine Veranstaltung des Jugend-Kinderbuchzentrums JUKIBUZ im Südtioler Kulturinstitut
in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM
Sprachwerkstätten für Grund- und MittelschülerInnen Im Auftrag der Gemeinde Bozen hat das Jukibuz für die Grund- und Mittelschulen der Stadt wieder ein Sprachprojekt entwickelt. Superheld braucht Supergeschichten heißt es in diesem Schuljahr. Im Mittelpunkt stehen das Lesen, Zuhören und Schreiben. Die SchülerInnen erhalten professionelle Schreibberatung von Lilli Thal, Autorin und Susanne Koppe, Lektorin. Die beiden Expertinnen aus Hamburg werden zweimal in die Klasse kommen, um mit den SchülerInnen zu arbeiten.
Anmeldungen innerhalb Oktober bei Maria Theresia Rössler, Jukibuz: 0471 313830
oder Elke Delvai, Stadt Bozen, Amt für Unterricht: 0471 997410
Zeitraum: Jänner bis März 2009: Die Teilnahme ist kostenlos.

04.-14. Februar 2009: Zahlreiche Vereine, Organisationen und Institutionen haben sich zusammengefunden und ein vielfältiges Angebot an Veranstaltungen, Seminaren und Werkstätten für Grund-, Mittel- und Oberschüler erarbeitet.
Nähere Informationen zum Festival finden Sie in der Broschüre, welche hier zum Download bereit steht:
kultur.bozen.komm-Broschüre (PDF-Datei 3 MB)
kultur.bozen.komm-Veranstaltungsübersicht (PDF-Datei 195 KB)
Adventkalender mit Geschichten für Kinder von 4 – 7
Kinder lieben Rituale. Deshalb bietet das Jukibuz im SKI auch heuer wieder ein vorweihnachtliches Ritual an mit dem Riesenadventkalender an der Hauswand und mit Geschichten in weihnachtlicher Atmosphäre.
Von Montag bis Freitag, 16.30 – 17.00 Uhr
Start: Mo. 1. Dezember (bis 23. Dezember)
Offene Veranstaltung. Eintritt frei









Heiße Geschichten für kühle Tage
Wenn es draußen kälter wird und die Tage kürzer werden, braucht es Früchtetee und heiße Geschichten. Antje Damm, Saskia Hula und Jutta Richter – unsere literarischen Gäste – bringen Farbe ins Novembergrau, sorgen für aufregende Spannung und machen Lust auf Lesen.
BOZEN: Jukibuz im Südtiroler Kulturinstitut
10. November 08: Lesung mit Jutta Richter für 10- bis 13-Jährige. 9 Uhr und 10.30 Uhr
11./12. November 08: Lesung mit Saskia Hula für 6- bis 9-Jährige. 9 Uhr und 10.30 Uhr
13. November 08: Werkstatt mit Antje Damm für 6- bis 8-Jährige. 9 – 11 Uhr und 14.30 – 16.30 Uhr
MERAN: Stadtbibliothek
10. November 08: Lesung mit Saskia Hula für 6- bis 9-Jährige. 9 Uhr und 10.30 Uhr
11. November 08: Lesung mit Jutta Richter für 10- bis 13-Jährige. 9 Uhr und 10.30 Uhr
14. November 08: Werkstatt mit Antje Damm für 6- bis 8-Jährige. 9 – 11 Uhr und 15 – 17 Uhr
NEUMARKT: Bibliothek im Ballhaus
12. November 08: Lesung mit Jutta Richter für 10- bis 13-Jährige. 9 Uhr und 10.30 Uhr
13. November 08: Lesung mit Saskia Hula für 6- bis 9-Jährige. 9 Uhr und 10.30 Uhr
Anmeldungen bis 31. Oktober: für Bozen: 0471 313830, für Meran: Stadtbibliothek 0473 212587
Eine Veranstaltungsreihe des Jukibuz im SKI
in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Meran und der Bibliothek im Ballhaus, Neumarkt.

seitenraupe - Radio zum Mitmachen (GS, MS)
Die seitenraupe ist eine Radiosendung für Kinder und Jugendliche von 6–14. Die Idee zur Sendung stammt von Susanne Barta und Maria Theresia Rössler.
In jedem Schuljahr werden sieben Sendungen produziert: vier für die Grundschule und drei für die Mittelschule. Das Besondere an diesem Radioprojekt ist, dass Kinder und Jugendliche nicht nur zuhören, sondern selbst auf Sendung gehen.
Die seitenraupe soll die Freude am Lesen fördern, zum Mitmachen anspornen und die Lust am Zuhören wecken. Die Kinder und Jugendlichen erhalten durch die seitenraupe eine große Öffentlichkeit und sammeln ganz nebenbei erste Medienerfahrungen.
Die Schüler/innen stellen ausgewählte Bücher im Radio selbst vor. Die Vorbereitung auf die Sendung übernimmt das seitenraupe-Team (Barta/Rössler). Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern diskutieren sie über die gelesenen Bücher, erstellen einen Gesprächsfaden und geben Tipps für das freie Sprechen. Dann wird das Klassenzimmer kurzerhand zum Radiostudio.
Zu den einzelnen Büchern stellen die jungen Radiomacher/innen eine seitenraupe-Frage, die die Zuhörer/innen nur beantworten können, wenn sie das Buch aufmerksam lesen. Aus den richtigen Einsendungen werden Klassen ausgelost, die in einer der folgenden seitenraupe-Sendungen einen Beitrag gestalten dürfen.
Die seitenraupe ist ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Südtiroler Sparkasse.
Weitere Partner sind: das Schulamt für die deutsche Schule, das Pädagogische Institut, das Amt für Bibliothekswesen, das Jukibuz im Südtiroler Kulturinstitut und der Rai Sender Bozen.
Nach fünf Jahren möchte sich die seitenraupe verabschieden. Die Arbeit hat großen Spaß gemacht, das Echo im In- und Ausland war groß. Dennoch erscheint der Zeitpunkt richtig, eine Pause einzulegen.

989 herrlich verrückte Fragen sind im Jukibuz eingetrudelt. Der Pinguin hat aus diesen Fragen die außergewöhnlichsten ausgewählt, ist in die Klassen nach Südtirol gekommen und hat mit den Kindern eine Antwort auf die Frage gesucht. Die Antwort verpackten die Kinder zusammen mit dem Pinguin in eine witzige Geschichte, die nun in einer eigenen Pinguinsendung im Rai-Sender Bozen zu hören sein wird.
Ein Projket des Jukibuz,
des Pädagogischen Instituts,
der Stadt Bozen und
des Rai-Sender Bozen.
EIN BEISPIEL - Frage: Warum fallen die Sterne nicht vom Himmel?
Schule:4. Klasse Grundschule Eggen
„Euer Gnaden haben geläutet?“
„Habt ihr die Fragen dabei, lieber Frack.“
„Ja, wenn Euer Gnaden eine aussuchen wollt, bitte schön.“
„Au, ja, das ist eine herrlich dumme Frage. Die 4. Klasse.der Grundschule Eggen möchte wissen, Warum..die Sterne nicht vom Himmel fallen.
„Och, ich muss gestehen,dass ich von diesen Dingen nicht die geringste Ahnung habe.“
„Bitte, Frack, eine Geschichte!“
„Nun, Euer Gnaden -
Es war einmal vor sehr, sehr langer Zeit, da war alles schwarz und stockdunkel. Es gab kein Oben und kein Unten. Kein Links und kein Rechts. Es gab keine Schneeflocke, keinen Grashalm, kein Glühwürmchen, nocht nicht einmal das Licht. Es gab nur den Schöpfer – und die Ewigkeit.
Da er im Dunkeln nicht arbeiten konnte, entzündete er das Licht. Und dann …
Dieser Raum war sozusagen ein Atelier, einen Weltenraum. Er nannte ihn Himmel.
Und dann erschuf er den Mond.
Der Mond hat einmal anders ausgesehen, er war viereckig. Und er war alleine. Das machte ihm Angst. Jede Nacht hat er fürchterlich geweint, so sehr geweint, dass es auf der Erde dicke Elefantentränen geregnet hatte.
Der Schöpfer hatte Mitleid mit dem Mond und schickte die Fee der Nacht zu ihm. Sie trug einen koboltblauen Hosenanzug mit einem zitronengelben Schlips. Als er die Nachtfee erblickte, da sagte er zu ihr: “So was Gelbleuchtendes könnte ich gut gebrauchen.” “Wozu?”, fragte sie zurück. “Dann würde ich mich nicht so alleine fühlen.”
Die Fee der Nacht überlegte, schaute den Mond an und hatte eine Idee: “Fein,” sprach sie, “ weil du so eckig bist, könnte ich dir deine Ecken abnehmen.” Aus diesen Ecken formte sie einen Mondteig, stach Mondsterne aus und färbte sie zitronengelb. “Damit du dich nicht mehr fürchten musst.”
Das gefiel dem Mond, aber er wollte einfach noch mehr. Sie erfüllte ihm den Wunsch und schnipselte an ihm herum, bis fast nichts mehr von ihm übrig blieb.
Die abertausende von Sternen schwirrten um den Mond herum bis ihm ganz schwindlig wurde. “Können die nicht ruhig bleiben?”, klagte der Mond.
Die Fee überlegte fünf Minuten. Sie zupfte an ihrem Anzug und zog tausende von kobaltblauen Fäden aus der Jacke. Dann band sie Stern für Stern an die Fäden und befestigte sie am schwarzen Himmel. Einige bekamen die Form eines großen Wagens, andere schauten aus wie ein Stier und ein Bär. Dem Mond war das eigentlich egal, Hauptsache die Sterne blieben ruhig und fielen nicht vom Himmel. Und er war nicht mehr alleine.
Seitdem fallen die Sterne nicht mehr vom Himmel.
Nur manchmal bricht ein Faden. Das sind dann die Sternschnuppen.
Ein Rucksack zum Lesen und Hören
Er ist wieder da. Der Rucksack voller Bücher. Mit seinem ausgewählten Angebot. Für ganze 14 Tage. Für eine ganze Klasse. Genau wie damals vor 10 Jahren.
Und doch ist etwas neu! Im Rucksack stecken nämlich auch CDs, nicht nur Bücher! Und die Jugendlichen können hören und lesen. Wenigstens den ersten Teil einer Geschichte, bis hin zu einer spannenden Stelle. Da bricht der Vorleser dann ab. Und überlässt dem Zuhörer die Entscheidung, ob er weiter lesen oder sich einem anderen Buch zuwenden will.
Zu jedem Rucksack gehört ein Leseheft, in das die Lese- und Hörerfahrungen und die Kommentare eingetragen und Fotos eingeklebt werden können.
Der Rucksack richtet sich an Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse Mittelschule, bleibt für 14 Tage in einer Klasse, bevor er von einer anderen Klasse abgeholt wird. Natürlich ist die Übergabe wieder ein Ereignis und die Gastgeber werden ihren Lesegästen ein Hör- und Lesefest mit Ohrenschmaus bereiten, indem sie z.B. selbst Textstellen vortragen, einzelne Bücher vorstellen, ihre Meinung zu einem Buch äußern, Zeichnungen oder Dias zeigen, …
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Bis Ende November kann im Jukibuz oder
am Pädagogischen Institut um einen Leserucksack angefragt werden.
Projektstart ist der 1. Februar 2007

Die Kinder- und Jugendbuchausstellung bietet im November alljährlich einen guten Überblick über die Neuerscheinungen aus dem deutschsprachigen Raum. Neben dem großen Buchangebot gibt es auch ein reichhaltiges Rahmenprogramm für SchülerInnen, LehrerInnen und Interessierte.
Jeder von uns trägt Geschichten in sich, die nur darauf warten, entdeckt, erzählt und aufgeschrieben zu werden. Aber das Schreiben von Geschichten ist eine Herausforderung; nicht nur für Kinder und Jugendliche. Es erfordert Ausdauer, Phantasie und Können. Doch man kann es lernen, vor allem wenn man das nötige Rüstzeug dazu kennt.
Zwei Autorinnen/Illustratorinnen aus Hamburg, Franziska Biermann und Antje von Stemm, und die Lektorin Susanne Koppe begleiteten die SchülerInnen ein Schuljahr lang und standen ihnen beratend zur Seite. Auf spielerischem Wege lernten die SchülerInnen, sich ihre Phantasien zu gestatten und sie in spannende, überraschende, humorvolle und berührende Texte zu gießen.
Dabei ging die Motivation zum Schreiben zunächst von verschiedenen Gegenständen aus, die von den Autorinnen in einem Überraschungspaket von Hamburg in die Klasse nach Bozen geschickt wurden und die SchülerInnen zu einer Abenteuergeschichte, einem Krimi oder einer Liebesgeschichte inspirierten.
Das Besondere an diesem Schreibprojekt war das professionelle Lektorat, das die SchülerInnen erhielten. Susanne Koppe, von Beruf Lektorin, zeigte den Schülerinnen und Schülern Stärken und Schwächen ihrer Texte auf, erarbeitete gemeinsam mit ihnen Verbesserungsvorschläge und bereitete gemeinsam mit ihnen die Texte für das Buch vor. Diese Erfahrung war absolut neu für SchülerInnen und LehrerInnen und war von großer Nachhaltigkeit.
Dass ein Buch auch von seiner Gestaltung lebt, erfuhren die SchülerInnen bei den Treffen mit den beiden Künstlerinnen. In diesen Begegnungen wurde die visuelle Umsetzung eines Textes besprochen. Stichworte dafür waren: Buchgestaltung, Storyboard, Seitenaufteilung, Bildentwicklung, Buchformen, Buchbinden, Titelbild, Skizzen, Klebelayout, Typografie. Und dann die Buchbindewerkstatt. Die Kinder lernten verschiedene Bindetechniken kennen und lernten, ihr Buch zu kleben. Eine Präsentation in Form einer Ausstellung rundete die Arbeit ab.
Ausgerichtet wurde das Sprachprojekt von der Stadt Bozen,
Amt für Unterricht und Freizeit und dem Jukibuz im Südtiroler Kulturinstitut.
Für Konzept und Organisation: Maria Theresia Rössler

"Gedichte sind für mich wie Eis am Stil. Ich kann sie genießen“, so schreibt der 10-jährige Artur in sein Heft. Artur ist einer der vielen Schüler der Stadt Bozen, der im Schuljahr 2003/04 die Gelegenheit hatte, im Rahmen eines Projektes mit den Lyrikern Heinz Janisch, Gerda Anger Schmidt und Susanne Vettiger Gedichte zu ergründen, dem Rhythmus von Gedichten nachzuspüren und selbst Gedichte zu verfassen. Im Rahmen dieses Projektes sind viele heitere und ernste, kurze und lange Gedichte entstanden, Gedichte, die aufhorchen lassen, Gedichte, die ein Schmunzeln hervorrufen und Gedichte, die wohl nur des Reimes wegen entstanden sind. Aber immer waren es Gedichte, bei denen man die Lust und das Vergnügen der VerfasserInnen spürt. Ein großer Teil dieser Gedichte wurde zu einem kleinen feinen Lyrikband zusammengefasst, der den Titel trägt „Die Haselnuss fährt mit dem Bus“.
Erhältlich ist das Buch in der Gemeinde Bozen,
Amt für Unterricht und Freizeit oder im Jukibuz im Südtiroler Kulturinstitut.
Ausgerichtet wurde das Lyrikprojekt von der Stadt Bozen,
Amt für Unterricht und Freizeit und dem Jukibuz im Südtiroler Kulturinstitut.