Das große Feuer von Roland Schimmelpfennig



Ein Gastspiel des Nationaltheaters Mannheim


Zwei Dörfer liegen am Bach im Tal, aneinandergeschmiegt, wie Zwillinge im Bauch der Mutter. Auf der einen Seite des Bachs wächst Wein, auf der anderen weiden Kühe, Pferde und Schafe. Der Sommer bringt Hitze und Dürre, Sturm und Regen. Aber nur das Dorf am Ochsenufer wird überschwemmt und von Krankheit und Tod heimgesucht. „Wie kann das sein?“, fragt der Lehrer, „in diesem Sommer ist einfach nichts gerecht verteilt.“ Während an einem Ufer die Toten begraben werden, verwandelt am Winzerufer der Müller seine Mühle in ein Wochenendausflugslokal. Als im Frühjahr am Ochsenufer ein großes Feuer ausbricht und die Felder verwüstet, steigen die Überlebenden in ein Boot, um das andere Ufer zu erreichen. Doch der Fluss ist jetzt so breit wie ein Meer …Untermalt von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ erzählt Roland Schimmelpfennig in seinem neuen Stück, wie aus Freunden Feinde und aus Nachbarn Fremde werden, wie Naturkatastrophen die Welt in Arm und Reich teilen und Ungerechtigkeit entsteht. „Poetisch, unaufgeregt, direkt, mit starken, expressiven Bildern.“ (Nachtkritik).


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Uraufführungs-Produktion

Regie: Burkhard C. Kosminski
Bühne: Florian Etti
Kostüme: Lydia Kirchleitner
Musik: Hans Platzgumer
Orchesterarrangements: Himmelfahrt Scores
Musikalische Leitung: Cosette Justo Valdés
Choreografie: Jean Sasportes
Dramaturgie: Ingoh Brux

Mit:
Sabine Fürst, Julius Forster, Nicole Heesters, Reinhard Mahlberg, Hannah Müller, Ragna Pitoll, Sven Prietz, Klaus Rodewald
Es spielen Musiker des Nationaltheaterorchesters



Mittwoch, 21. Februar 2018 - Bozen, Waltherhaus

Donnerstag, 22. Februar 2018 - Bozen, Waltherhaus


Beginn: 20 Uhr
Einführung: 19.15 Uhr
Dauer: 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause

Special nach den Aufführungen: Nach-Theater Infos

 

 

 

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