Nora oder Ein Puppenheim von Henrik Ibsen



Ein Gastspiel des Residenztheaters München. Übernahme vom Stadttheater Klagenfurt



Nora hat ein Geheimnis, auf das sie sehr stolz ist. So stolz, dass sie gerne davon erzählt. Nur ihr Mann darf nichts davon erfahren. Vor Jahren hat sie ihm mit einer großen Summe Geld, die sie bei dem windigen Bankangestellten Krogstad geliehen hat, das Leben gerettet. Da ihr Mann Torvald Helmer jetzt im Begriff ist, Bankdirektor zu werden, sollte die ausstehende Summe bald zu begleichen sein. Aber Krogstad fürchtet unter dem neuen Direktor um seinen Posten und nutzt sein Wissen um Noras Vergehen für eine Erpressung: Sie soll dafür sorgen, dass er seine Stellung behält. Doch hat er vor Jahren selbst eine Unterschrift gefälscht und Torvald Helmer ist ein Mann von Prinzipien. Man könnte sagen, er hat nichts anderes. Nora hingegen hat keine Prinzipien. Sie kann nicht nach Regeln leben, die jemand anderes aufgestellt hat als sie selbst.Regisseurin Mateja Koležnik stellt Noras Freiheitsdrang, ihre Lebenslust und ihr Unbehagen an einer Kultur von Regeln und Geboten in den Mittelpunkt der Inszenierung. „Ein Glücksfall!“, loben Münchner Merkur und tz.

Uraufführungs-Produktion
Aus dem Norwegischen von Angelika Gundlach

Regie: Mateja Koležnik
Bühne: Raimund Orfeo Voigt
Kostüme: Axel Aust
Bühnenmusik: Mitja Vrhovnik-Smrekar
Choreographie: Magdalena Reiter
Dramaturgie: Sylvia Brandl

Mit:
Nora Helmer: Genija Rykova
Torvald Helmer: Till Firit
Kristine Linde: Hanna Scheibe
Krogstad: Gunther Eckes
Doktor Rank: René Dumont

 

Mittwoch, 4. April 2018 - Bozen, Waltherhaus

Donnerstag, 5. April 2018 - Meran, Stadttheater

 

Beginn: 20 Uhr
Einführung: 19.15 Uhr
Dauer: 2 Stunden, keine Pause

Special nach den Aufführungen: Nach-Theater Infos

 

 

 

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