Theater

Josef und Maria

13.01.2021 ; 20:00 ; Bozen, Waltherhaus
14.01.2021 ; 20:00 ; Meran, Stadttheater

von Peter Turrini


Josef, Maria und ihr spätes Glück
Heiligabend nach Ladenschluss. Alle haben das Kaufhaus verlassen, nur die Putzfrau Maria und der Wachmann Josef sind noch da. Als Aushilfskräfte bessern beide ihre bescheidene Rente auf. Zunächst zögerlich und ziemlich aneinander vorbei, dann aber immer ehrlicher und mutiger erzählen sich die beiden ihre unerfüllten Wünsche, gescheiterten Träume, geheimen Sehnsüchte, vertrauen einander ihre privaten und politischen Kümmernisse an. Komisches mischt sich mit Sentimentalem,  Trauriges mit Hoffnungsvollem, Gegenwart mit Vergangenheit. Am Ende feiern Josef und Maria inmitten der Luxuswelt des Konsumtempels ein spontanes „Fest der Liebe“ und schenken einander, was ihnen die Mitwelt versagt: Aufmerksamkeit,  Mitgefühl, Achtung.
Vor 40 Jahren schrieb Peter Turrini seine Tragikomödie über Altersarmut und Einsamkeit, die zum weltweiten Erfolg wurde. Zum 75. Geburtstag des Autors gelang dem Schauspielhaus Graz eine Inszenierung, die Publikum und Presse begeisterte: „Es  ist das pure Vergnügen, Margarethe Tiesel und Franz Solar bei diesem so zurückhaltenden, tieftraurigen und doch so komischen Paarlauf zuzuschauen.“ (Kronenzeitung) 
 

Ein Gastspiel des Schauspielhauses Graz

Regie: Michael Schilhan
Bühne und Kostüme: Anne Marie Legenstein
Choreografie: András Kurta
Dramaturgie: Karla Mäder

Mit:
Josef Pribil, 71 Jahre, Aushilfe bei der Wach- und Schießgesellschaft: Franz Solar
Maria Patzak, 69 Jahre, Gelegenheitsputzfrau: Margarethe Tiesel
Kaufhaussprecher (vom Band): Robert Reinagl


Mittwoch, 13. Jänner 2021 - Bozen, Waltherhaus
Donnerstag, 14. Jänner 2021 - Meran, Stadttheater

Beginn: 20 Uhr
Dauer: ca. 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause
Eine Einführung können Sie vorab auf dieser Seite anhören.
 

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