Ob Ibiza-Affäre oder NSA-Enthüllungen: Hinter diesen öffentlich gewordenen Skandalen stecken Menschen, die Medien sensible Informationen gegeben haben. Das englische Wort Whistleblower für solche Hinweisgeber kommt dem deutschen „verpfeifen“ sprachlich nahe, ist aber weit aus positiver besetzt.
Der Regisseur und Autor Calle Fuhr führte Gespräche mit Journalist*innen aus Österreich und Deutschland, um die Mechanismen des sogenannten Whistleblowings besser zu verstehen. Auch mit einigen Quellen konnte er persönlich in Kontakt treten. Der daraus entstandene Psychothriller ist fiktiv – allerdings voller Anspielungen auf reale Fälle: Aus einer Pipeline in Niederösterreich strömt Methan. Kühe fallen tot um. Der zuständige Konzern, Power, übt sich in Stillschweigen – aus Sorge um den Aktienkurs. Doch jemand gibt die brisante Information weiter … Ein dynamisches Katz-und-Maus-Spiel zwischen Konzern, engagierten Journalist*innen und einem geheimnisvollen Whistleblower beginnt.
Für Stücke wie „Die Redaktion“ oder „Aufstieg und Fall des Herrn René Benko“ hat Calle Fuhr schon mehrfach mit der investigativen Journalismus Plattform DOSSIER zusammengearbeitet. „Die Quelle“ ist das neue gemeinsame Erfolgsprojekt.







