Das 2014 von Markus Antler und dem Leiter des Leipziger GewandhausChores Gregor Meyer gegründete und künstlerisch geleitete Ensemble 1684 widmet sich vorrangig der Barockmusik vor Johann Sebastian Bach (1685 1750).
Im Zentrum stehen dabei mitteldeutsche Komponisten, deren Werke seltener aufgeführt werden oder ganz in Vergessenheit geraten sind. Dazu zählen auch Franz Tunder oder Hans Leo Hassler, von denen Werke in Bozen erklingen werden. Den aktuellen Schwerpunkt bildet das Œuvre Johann Rosenmüllers, der das zweite Drittel des 17. Jahrhunderts musikalisch wie kaum ein Zweiter geprägt hat. Insbesondere zu Rosenmüller betreibt das Ensemble auch rege Forschung und hat drei Alben mit einem Querschnitt seines Schaffens aufgenommen. Die meisten der aufgeführten Werke werden aus originalen Quellen für die Programme neu aufbereitet und teilweise auch rekonstruiert.
Das Ensemble kooperiert regelmäßig mit Kantoreien und (musik-)schulischen Ensembles und initiiert niederschwellige Konzertformate, um möglichst vielen Menschen den Reichtum mitteldeutscher Barockmusik nahezubringen. Es ist regelmäßiger Gast bedeutender Festivals wie dem Leipziger Bachfest, Heinrich-Schütz-Musikfest, MDR Musiksommer oder der Staufener Musikwoche.

Konzerte
13.12.2026
Ensemble 1684 Leipzig
„Luce nella notte”
Dauer: ca. 1 St. 30 Min.
Preis: 5 - 25 € (je nach Kategorie/Alter)
noch nicht verfügbar Karten können ab 15. September im Konzertverein per E-Mail an tickets@konzertverein.org vorgemerkt werden.
Bozen, Franziskanerkirche
Sonntag, 13. Dezember 2026
18 Uhr
Keine Einführung
Unterstützt von | in Zusammenarbeit mit:




Ensemble 1684 Leipzig
Leitung: Gregor Meyer
PROGRAMM
„Luce nella notte”
Hans Leo Hassler (1564-1612)
Dixit Maria ad Angelum
Franz Tunder (1614-1667)
Hosianna dem Sohne Davids
Heinrich Schütz (1585-1672)
Also hat Gott die Welt geliebt SWV 380
Meine Seele erhebt den Herren SWV 426
Johann Rosenmüller (1619-1684)
Sonata prima
Also hat Gott die Welt geliebt
(Programmänderungen vorbehalten)