Sie ist wohl eine der bekanntesten Künstlerinnen überhaupt: Frida Kahlo (1907-1954). Ihre Gemälde berühren Tabuthemen wie Fehlgeburten, Kinderlosigkeit oder die Deformation des eigenen Körpers. Und sie erregten bereits Aufsehen, als man noch wenig um die biografischen Bezüge wusste.
Der Schweizer Autor Leopold Huber collagiert in „Frida - Viva la Vida“ Tagebucheinträge und Selbstzeugnisse von Frida Kahlo, die zu den Schmerzpunkten ihres Lebens führen. Seit ihrer Kindheit begleiteten Frida Kahlo körperliche Einschränkungen: Von einer Kinderlähmung blieb ihr ein verkürztes, schwächeres Bein. Zudem forderten die Folgen eines schweren Busunfalls lebenslänglich ihre Kräfte heraus. In ihrem politischen Engagement zeigte sie Begeisterung für den Kommunismus. Intensiv kümmerte sie sich um Leo Trotzki, als er sich in Mexiko im Exil befand. Ihre Beziehung mit dem zwanzig Jahre älteren Diego Rivera, Mexikos ebenso gefeiertem Maler, war intensiv und wechselhaft. Er wurde Gefährte und Konkurrent, den sie als 22-Jährige heiratete und nach zwischenzeitlicher Trennung 1940 gleich ein zweites Mal.
Die Regisseurin Maria Lisa Huber und die Schauspielerin Vivienne Causemann kreierten einen Monolog, der dieses kompromisslose Leben für die Kunst feiert.







