Iris Radisch
Iris Radisch, geboren 1959 in Berlin, ist Literaturkritikerin, Redakteurin und Buchautorin. Seit 1990 schreibt sie für die Wochenzeitung „Die Zeit“, deren Feuilleton sie von 2013 bis 2021 leitete. Sie gehörte zum Team der ZDF-Sendung „Das literarische Quartett“ mit Marcel Reich-Ranicki und Hellmuth Karasek und war Mitglied der Jury des Ingeborg-Bachmann-Preises, deren Vorsitz sie fünf Jahre innehatte. 2013 erschien ihr Buch „Camus − Das Ideal der Einfachheit“, das viele Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste stand. Ebenfalls bei Rowohlt erschienen „Die letzten Dinge – Lebensendgespräche“ (2015) und „Warum die Franzosen so gute Bücher schreiben“ (2017). Zu ihren Auszeichnungen zählen der Medienpreis für Sprachkultur (2008), der französische Titel „Chevalier des Arts et Lettres“ (2009) und der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay.

