Mo stammt aus einer Familie mit muslimischen Wurzeln. Als er eine Friseurlehre in einem Wiener Nobelsalon beginnt, taucht er ein in eine glamouröse Welt. Eines Abends wird er hinter den Kulissen des Wiener Opernballs eingesetzt und verliebt sich – ausgerechnet in Moritz, einen Jungen aus einer jüdischen Familie.
Julya Rabinowich liest aus ihrem Buch und spricht über diese Liebe im Spannungsfeld zwischen familiären, gesellschaftlichen und religiösen Konventionen. Ihre Themen – Vertreibung, Gewalt, Rassismus und Diskriminierung, Heimatlosigkeit und entgleisenden Beziehungen – sind aktueller denn je.
Anschließend findet ein moderiertes Gespräch mit der Autorin statt.

