Als Mozart zwischen 1769 und 1773 dreimal nach Italien reiste, zählte er bereits zu den bekanntesten Musikern Europas. Diese Reisen führten ihn insgesamt sechsmal durch Südtirol und stellten einen zentralen Abschnitt seiner künstlerischen Entwicklung dar. Er knüpfte dort nicht nur wichtige Kontakte, sondern schuf auch wichtige Werke der Musikgeschichte. Prof. Dr. Giacomo Fornari greift im Vortrag bekannte wie auch weniger bekannte Anekdoten dieser Reisen auf und zeigt, wie eng Mozarts Weg von Salzburg über Südtirol nach Italien mit seinem internationalen Durchbruch verknüpft ist.
Die nachhaltige Verbindung zwischen Mozart und seiner Geburtsstadt Salzburg zeigt sich auch in der Pflege seines Erbes: Seit der Gründung des „Dommusikvereins und Mozarteums“ im Jahr 1841 sowie der später entstandenen Stiftung Mozarteum (1880) wird sein Werk systematisch erforscht und weltweit vermittelt. Dr. Anja Morgenstern beleuchtet in diesem Zusammenhang Mozarts Salzburger Zeit und gibt zugleich Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit der Stiftung, die bis heute dazu beiträgt, Mozarts Wirken im Spannungsfeld zwischen regionaler Verwurzelung und europäischer Bedeutung lebendig zu halten.





