Nicht etwa nach dem Komponisten, sondern nach seinen Mitgliedern ist das 2007 in Köln gegründete Schumann Quartett benannt. Seit ihrer frühesten Kindheit musizieren die drei Brüder Mark, Erik und Ken Schumann zusammen. Mittlerweile vervollständigt Matthew McDowell als Bratschist das Quartett. „So wirklich entwickelt sich ein Werk nur live“, sagen die Musiker, denen die Kritiken eine „hohe emotionale Intelligenz” zusammen mit einer „traumwandlerischen technischen Sicherheit” zusprechen. Heute gilt das Streichquartett als eine der besten Formationen.
Technische Brillanz zeichnet auch den Pianisten Andrei Gologan aus, den die Süddeutsche Zeitung als „Lyriker des Klavierspiels“ lobte. Von Rumänien, wo er bereits mit fünf Jahren Klavierunterricht erhielt, führte ihn sein Talent zum Studium ans Mozarteum in Salzburg. Heute ist er gefragter Solist international tätiger Orchester und regelmäßiger Gast bei bedeutenden Musikfestivals. Seine Begeisterung für kaleidoskopische Klangstrukturen inspiriert ihn zu spontanen Interpretationen. Diese entstehen aus der intensiven Auseinandersetzung mit historischer Aufführungspraxis sowie der regelmäßigen Zusammenarbeit mit Sir András Schiff und Ferenc Rados.






